besetzung

2013

"Les Lignes Du Coeur"

Selbstredend, dass in diesem Jubeljahr unserer Schule wieder einmal unser gesamtes künstlerisches Potential auf den Plan gerufen wird und wieder eine Gemeinschaftsproduktion zwischen der Theaterwerkstatt Freigymi und dem Freigymichor auf die Bühne unserer Aula kommen muss.
Bereits lange vor unseren letzten Aufführungen des „ZERBROCHNEN KRUGS“ haben die Protagonisten mit den Vorbereitungen für das Projekt 2013 begonnen. Und vor Weihnachten 2012 wurde das neue Ensemble geformt, in dem seither über 50 Schülerinnen und Schüler des Freien Gymnasiums Zürich unter der Leitung eines professionellen Teams ihre Arbeiten auf und hinter der Bühne aufgenommen haben.

 

Unterdessen laufen wöchentlich mehrere Probenstränge gleichzeitig, so dass regelmässig – und auch an jedem Wochenende – Choreographietrainings, Theaterproben und Gesangsschulungen unabhängig voneinander stattfinden. Nach den Herbstferien werden dann die Arbeiten zusammengeführt und in einen einzigen Ablauf gebracht.

 

Zur Feier des besonderen Anlasses wurden ausserdem Dramaturgieprofis der Schule und der musikalische Leiter des Projektes herangezogen, um ein Musiktheater zu produzieren, das nun in einer Bearbeitung der Theaterwerkstatt Freigymi unter dem Titel „Les Lignes du Coeur“ zur Aufführung gelangt. Zum Thema hat das vorliegende Musical die Asylproblematik unseres Landes.

 

Es ist uns bewusst, dass dem Genre „Musical“ das Image anhaftet, im allgemeinen die Thematik, die es zum Inhalt hat, zu verklären und dabei vielleicht sogar auch zu trivialisieren.

 

In diesem Zusammenhang könnte man meinen, dass das hochaktuelle Politikum des Flüchtlingswesens wohl keinen besonders geeigneten Gegenstand darstellt, um in der Gestalt eines Musicals präsentiert zu werden.

 

Indessen haben wir es akurat auf diese Herausforderung abgesehen und wollen Ihnen zeigen, dass sich das ungleiche Paar des federleichten Mediums Musical auf der einen Seite und die ernsthafte und heikle Thematik des Asylwesens auf der anderen Seite nicht nur ergänzen, sondern durchaus eine künstlerisch konstruktive Ehe eingehen können, da sie – wenn auch nicht ausnehmend harmonisch – miteinander eine elektrisierende dialektische Spannung erzeugen, ohne  sich gegenseitig zu desavouieren.

 

Lassen Sie sich entführen – wir sind gespannt darauf, wie Sie von dem Dargebotenen angeregt oder aufgewühlt werden.

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